Die Infektionskrankheit Covid-19 wird durch das Coronavirus Sars-CoV-2 ausgelöst. Das Virus wurde erstmals Ende 2019 in der chinesischen Stadt Wuhan identifiziert und hat eine Pandemie ausgelöst.
Die Verbreitung des Virus erfolgt hauptsächlich durch Tröpfcheninfektion, wenn infizierte Personen husten, niesen oder sprechen. Es kann aber auch über Aerosole, die in der Luft schweben, zu Übertragungen kommen. Dies vor allem in geschlossenen Räumen ohne ausreichende Belüftung. In seltenen Fällen wird das Coronavirus durch den Kontakt mit Oberflächen oder über die Hände übertragen, auf welchen sich Tröpfchen mit Viruspartikeln befinden. Eine andere Person könnte sich anstecken, wenn sie diese Tröpfchen mit den Händen aufnimmt und sie durch Berührungen im Gesicht auf die eigenen Schleimhäute von Nase, Mund und Augen gelangen.
Covid-19 verursacht eine Vielzahl von Symptomen. Einige Menschen haben nur mildre Erkältungserscheinungen und erholen sich innerhalb von einigen Tagen. Andere erkranken schwer und benötigen eine Spitalbehandlung.
Die häufigsten Krankheitssymptome sind Husten, Erschöpfung, Fieber, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Schnupfen und Halsschmerzen. Auch kann es zu einem Verlust des Geruchs- und/oder Geschmackssinns kommen. Die Symptome können unterschiedlich ausgeprägt sein. Während man Symptome hat, ist man am ansteckendsten.
Als Post-Covid-Syndrom bezeichnet man Beschwerden, die noch drei Monate nach einer Ansteckung bestehen und mindestens zwei Monate lang anhalten. Die häufigsten Symptome sind starke Müdigkeit und Erschöpfung, Atembeschwerden und Konzentrations- und Gedächtnisprobleme. Diese Symptome können unterschiedlich stark ausgeprägt sein und die Funktionsfähigkeit im Alltag beeinträchtigen. Mehr Informationen finden Sie auf der Seite Post-Covid-19-Erkrankung des Bundesamts für Gesundheit.
Jede*r kann über das eigene Verhalten steuern, wie er*sie sich und das Umfeld schützt.
Wer Erkältungssymptome verspürt, sollte Kontakt mit anderen Menschen meiden. Abstand halten, eine Maske tragen und zu Hause bleiben gilt insbesondere für den Kontakt mit besonders gefährdeten Personen. Eine Covid-19-Impfung wird im Herbst/Winter für besonders gefährdete Personen empfohlen. Mehr Informationen zur Impfung gibt das Bundesamt für Gesundheit auf der Seite Impfung.
Personen ab 65 Jahren zählen zu der gefährdeten Gruppe. Das Risiko für einen schweren Verlauf bei einer Ansteckung mit dem Coronavirus steigt mit zunehmendem Alter. Auch Vorerkrankungen erhöhen das Risiko zusätzlich.
Personen ab 16 Jahren mit Trisomie 21 gehören ebenfalls zu den gefährdeten Personen.
Personen ab 16 Jahren mit bestimmten Formen folgender chronischer Krankheiten zählen als gefährdet:
- Bluthochdruck
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Diabetes
- Lungen- und Atemwegserkrankungen
- Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen
- Krebs
- Adipositas (BMI ≥ 35 kg/m2)
- Niereninsuffizienz
- Leberzirrhose

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