Gedrucktes Amtsblatt auch in Zukunft im Tagblatt der Stadt Zürich
Medienmitteilung
Im Sommer 2016 hat die Stadt Zürich den Auftrag zum Druck und Vertrieb der amtlichen Mitteilungen ausgeschrieben. Einzig die bisherige Anbieterin, die Tagblatt der Stadt Zürich AG, reichte eine Offerte ein. Diese deckt sich nahezu mit dem Bestehenden. Die Entschädigung des Titelrechts wird neu abhängig von der Anzahl Anzeigenseiten entrichtet.
30. November 2016
Die Stadt Zürich hat den Vertrag mit der bisherigen Anbieterin des gedruckten Amtsblatts, der Tagblatt der Stadt Zürich AG, per Ende 2017 aus submissionsrechtlichen Gründen gekündigt und im August 2016 ausgeschrieben. Auch wenn per 1. Januar 2018 die amtlichen Mitteilungen rechtsverbindlich auf der Website der Stadt Zürich veröffentlicht werden, ist der Stadtrat der Ansicht, dass für mindestens weitere fünf Jahre eine gedruckte Version des Amtsblatts kostenlos an die Haushalte und die Gewerbetreibenden der Stadt Zürich vertrieben werden soll. Das gedruckte Produkt soll neben dem amtlichen Teil einen ausgewogenen und sachlichen redaktionellen Teil aufweisen.
Auf die Ausschreibung wurde ein Angebot eingereicht. Die bestehende Anbieterin, die Tagblatt der Stadt Zürich AG, erfüllt mit ihrem Angebot sämtliche festgelegten Kriterien. Die amtlichen Mitteilungen können zum bisherigen, vergünstigten Preis publiziert werden. Ergänzend offeriert die Tagblatt der Stadt Zürich AG:
- vergünstigte Inseratepreise für Inserate städtischer Behörden und Dienstabteilungen im amtlichen Teil;
- ein «Forum der Parteien» für die im Gemeinderat vertretenen Parteien sowie die Rubrik «Persönlich» als Kolumne der Mitglieder des Stadtrats; und
- eine jährliche Entschädigung für das Titelrecht «städtisches Amtsblatt».
Die Entschädigung wird abhängig von der jährlichen Anzahl Anzeigenseiten, das heisst von der Anzahl Seiten Inserate und amtlicher Mitteilungen, festgelegt: Je 100 Anzeigenseiten erfolgt eine Entschädigung von rund 65 000 Franken. Bei 1300 bis 1399 Seiten (2015: 1319) würde eine Entschädigung von 850 000 Franken bezahlt. Bisher war im Amtsblattvertrag eine Entschädigung von einer Million Franken pro Jahr bei bis zu 3500 Anzeigenseiten vereinbart.
Für den Druck der amtlichen Mitteilungen wird jährlich von gebundenen Ausgaben von 500 000 bis maximal 700 000 Franken ausgegangen. Diese Ausgaben können durch die offerierte Entschädigung voraussichtlich kompensiert werden.