Als Unternehmen können Sie bei der Wärmeversorgung Ihrer Gebäude von fossilen auf erneuerbare Energien umstellen sowie eine Sanierung von Fassade, Dach oder Fenstern prüfen. Profitieren Sie von einer umfassenden Beratung und finanzieller Förderung. Informieren Sie sich über Möglichkeiten und Angebote.
Derzeit werden noch rund zwei Drittel der Wärmeversorgung in der Stadt Zürich durch Gas und Öl abgedeckt. Bis 2040 sollen 60 Prozent des städtischen Siedlungsgebiets durch thermische Netze abgedeckt sein. Die Energiestrategie des Bundes und das neue Energiegesetz des Kantons Zürich beruhen auf erneuerbaren Energien. Die Energieversorgung der Zukunft stammt aus natürlichen Ressourcen wie Wasser, Sonne, Wind, Erdwärme oder Biomasse. Auch Unternehmen können einen Beitrag leisten, indem sie für ihre Gebäude erneuerbare Energiequellen nutzen.
- Versorgen Sie Ihre Gebäude mit erneuerbarer Energie.
- Die Energieberatung Stadt Zürich bietet Beratungen rund um das Thema Heizungsersatz oder zur Installation und Nutzung von Solaranlagen.
- Falls eine Solaranlage auf Ihrem eigenen Gebäude keine Option ist: Beteiligen Sie sich über ein ewz-Crowdfunding andernorts an einer Anlage.
- Informieren Sie sich auf EnerGIS, der Energiekarte der Stadt Zürich, und profitieren Sie von den Förderangeboten.
Auf EnerGIS, der Energiekarte der Stadt Zürich, sehen Sie, welche erneuerbaren Energien wo zur Verfügung stehen. Basierend auf dem Standort Ihrer Liegenschaft erhalten Sie Empfehlungen für eine klimafreundliche Heizlösung, vergleichbare Umsetzungsbeispiele in Ihrem Quartier sowie einen Einblick in die Energieplanung der Stadt Zürich.
Durch die Nutzung von erneuerbaren Energien
- positionieren Sie sich als nachhaltiges Unternehmen.
- reduzieren Sie den CO2-Fussabdruck.
- senken Sie die CO2-Abgaben.
- verringern Sie die Strom- und Heizkosten.
- Sammeln Sie Daten zur Stromerzeugung Ihrer Photovoltaikanlage. Berechnen Sie den Deckungsgrad des eigenen Stromverbrauchs und berichten Sie in Ihrem Nachhaltigkeitsbericht darüber.
Schlecht gedämmte Gebäude verlieren Heizwärme über den Keller, das Dach, die Fenster und die Fassade. Schon mit einfachen Mitteln – der Dämmung von Estrichboden und Kellerdecke – lässt sich der Energieverbrauch um bis zu einem Drittel senken. Wer die ganze Hülle optimiert, kann bis zu zwei Drittel sparen. Ein Heizungsersatz kann ein guter Zeitpunkt sein, um die Gebäudehülle zu dämmen. Wichtig dabei ist, dass die Dämmungsmassnahmen vor dem Heizungsersatz realisiert werden. Nach der Erneuerung hängt der Energieverbrauch stark vom Verhalten der Bewohner*innen ab.
Entwickeln Sie eine langfristige Strategie zur energetischen Ertüchtigung der Liegenschaft. Berücksichtigen Sie dabei die folgenden Punkte:
- Gebäudehülle und Heizungsersatz: Eine gedämmte Gebäudehülle erlaubt kleinere Heizsysteme, die sowohl bei der Installation als auch im Betrieb kostengünstiger sind. Eine Wärmepumpe läuft effizienter, wenn die Hülle gedämmt ist.
- Dachsanierung: Prüfen Sie, ob Sie Photovoltaik oder Solarkollektoren installieren könnten, um Strom und Wärme zu produzieren. Wenden Sie sich an ein spezialisiertes Unternehmen, das Sie bei der Planung und Umsetzung unterstützt.
- Das städtische Angebot Energie-Coaching bietet ein unabhängiges, subventioniertes Beratungsangebot für private Eigentümer*innen oder Verwaltungen von Liegenschaften in der Stadt Zürich.
- Entdecken Sie das Angebot der Energieberatung Stadt Zürich.
- Umsetzungsbeispiele zu Heizungsersatz und Gebäudesanierung in der Stadt Zürich.
Mit einer energetischen Sanierung der Gebäudehülle
- senken Sie den Energieverbrauch Ihrer Heizung.
- reduzieren Sie die Treibhausgas-Emissionen, weil Sie weniger fossile Energieträger verbrennen.
- steigern Sie den Komfort in den Innenräumen bei kälteren Temperaturen.
- investieren Sie in den Wert Ihrer Liegenschaft.
- sparen Sie Steuern: Werterhaltende Ausgaben können über drei Jahre vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden, sobald die effektiven Kosten die Pauschale übersteigen.