In der Stadt Zürich besitzen 2024 weniger als die Hälfte der Haushalte ein eigenes Auto. Neben öffentlichen Verkehrsmitteln nutzen Zürcher*innen vor allem das Velo. Der Kreativität für weitere Fortbewegungsmittel sind jedoch keine Grenzen gesetzt. Überbauungen müssen ihre Park und Abstellplätze an die sich verändernden Mobilitätsformen anpassen. Neben Parkplätzen für Autos und Töffs sind heute Abstellplätze ganz unterschiedlicher Art für (Cargo-) Velos, Anhänger, Kinderwagen und Trottinetts gefragt. Fortbewegungsmittel werden geteilt und ausgeliehen. Sie müssen repariert, aufgeladen und gewartet werden. Das hat Konsequenzen für die Planung, den Bau und den Betrieb der unterschiedlichen Park- und Abstellplätze sowie die Gestaltung von Innen- und Aussenräumen.
Die diesjährige Fachtagung widmet sich unserer Mobilität von einer neuen Seite und fragt danach, wo wir unsere Fortbewegungsmittel parkieren und was sich im Zeitalter des autoarmen und -freien Wohnens verändert.
6. Dezember 2024, 13.30 – 17.00 Uhr
Verwaltungszentrum Werd, Werdstrasse 75, Zürich

Die Jungen möchten gar nichts mehr bauen, was nicht klimaneutral erstellt werden kann. Die nicht mehr ganz Jungen möchten gerne in ihren Wohnungen alt werden. Und die Junggebliebenen möchten nun doch lieber wieder zurück in die Stadt.
Wir alle teilen uns die gebauten Gebäude-Massen aus dem letzten Jahrhundert. Aber wie gehen wir mit diesem Erbe um? Welche Weichen müssen wann gestellt werden, um eine lebenswerte Zukunft des Wohnens zu ermöglichen? Welche Stellschrauben hat die kleine Genossenschaft mit nur wenigen Wohngebäuden? Welche Chancen bietet eine Portfoliobetrachtung? Oder sollten wir viel eher versuchen, in grösseren Massstäben über die Entwicklung des urbanen Wohnens nachzudenken? Die Komplexität der Fragestellung verdient eine fundierte und ergebnisoffene Auseinandersetzung. Die Tagung liefert Grundlagen für eine differenzierte Diskussion.
2. Dezember 2022, 13.30 – 16.30 Uhr
Verwaltungszentrum Werd, Werdstrasse 75, Zürich
Einige heisse Sommer liegen hinter uns. Einige weitere werden kommen. Doch was bedeutet die zunehmende Hitze für den Aufenthalt in den Gebäuden und für unser Leben in der Stadt im Allgemeinen? Welche Hilfestellungen bietet dabei der «Fachplan Hitzeminderung», der letztes Jahr von der Stadt Zürich vorgestellt wurde, für eine vorausschauende Planung von Bauten und des öffentlichen Raums?
Bei der 10. Ausgabe der Fachtagung des gemeinnützigen Wohnungsbaus versuchen wir, einen kühlen Kopf zu bewahren. Wir zeigen Ihnen in verschiedenen Inputreferaten und auf einem Podium auf, wie innovative Konzepte und veränderte Verhaltensweisen dazu beitragen können, die zunehmende Sommerhitze erträglicher zu machen.
12. November 2021, 12.00 – 16.30 Uhr
Verwaltungszentrum Werd, Werdstrasse 75, Zürich
Die Fachtagung des gemeinnützigen Wohnungsbaus 2020 wurde Corona bedingt abgesagt.
Stattdessen wurde vom Umwelt- und Gesundheitsschutz der Stadt Zürich eine online Diskussion zum Thema «Hitzeminderung im gemeinnützigen Wohnungsbau» angeboten:
Das Klima ist in aller Munde. Die Forderung nach vollständigem und sofortigem Ausstieg aus dem fossilen Zeitalter steht im Raum. Wie gehen wir im Bereich der gebauten Umwelt damit um? Welche Ideen gibt es, den CO2-Ausstoss im Gebäudebereich auf Null zu senken? Und gibt es Beispiele und Ansätze, von denen wir bereits lernen können?
Die aktuell aus Gesellschaft und Politik gestellten Forderungen sind weitgehend und radikal. Die Tagung soll motivieren, trotz unvollständigem Wissen proaktiv tätig zu werden. Sie soll Orientierungshilfe bieten und Mut machen, die anstehenden Fragestellungen konsequent anzugehen – jetzt.
15. November 2019, 13.15 – 16.15 Uhr
Verwaltungszentrum Werd, Werdstrasse 75, Zürich
10 Jahre 2000-Watt-Gesellschaft in Zürich! Was hat sich getan? Was wird sich noch tun? Wir wollen einen Rückblick und einen Ausblick wagen und konnten mit Matthias Horx einen international renommierten Zukunftsforscher gewinnen, der uns anregende Inputs für die anschliessende Diskussion mit interessanten Gästen liefern wird.
Die Tagung richtet sich an Projektleitende, Vorstandsmitglieder, Geschäftsleitende sowie städtische Vertretende von gemeinnützigen Wohnbauträgern, Portfolioverantwortliche und Projektentwickelnde aus der Verwaltung und Privatwirtschaft sowie interessierte Politikerinnen und Politiker.
16. November 2018, 13.15 – 16.15 Uhr
Verwaltungszentrum Werd, Werdstrasse 75, Zürich
Zum siebten Mal organisiert die Stadt Zürich in Zusammenarbeit mit den Wohnbaugenossenschaften Zürich und der Baugenossenschaft mehr als wohnen die Fachtagung des gemeinnützigen Wohnungsbaus; dieses Jahr zum Thema «Biodiversität gestalten».
Die Gestaltung von Aussenräumen hat einen entscheidenden Einfluss auf unser tägliches Wohlbefinden. Partizipationsmöglichkeiten fördern das Verantwortungsbewusstsein und den Gemeinschaftssinn. Nutzbarkeit, Identifikation und Mikroklima einer Siedlung werden weitgehend durch Aussenräume geprägt – und so auch die Artenvielfalt! Die Biodiversität in der Stadt ist eine gemachte Vielfalt welche von uns aktiv gestaltet werden kann.
An der Tagung werden Siedlungsökologen, Landschaftsarchitekten und Genossenschafter zeigen, dass «Natur erleben» kein vorstädtisches Privileg sein muss. Anhand konkreter Beispiele werden Ideen vorgestellt, wie Planer und Nutzer wertvolle Lebensräume für Mensch, Tier und Pflanzen schaffen.
17. November 2017, 13.30 – 16.30 Uhr
Verwaltungszentrum Werd, Werdstrasse 75, Zürich
Der Fleck im Reinheft war gross: Das Wohnen braucht die Hälfte der Energie in unserem Land, verursacht Unmengen CO2 und ist der grösste Abfallproduzent. Dies löste viel aus: Wenn wir heute bauen, reden wir von A+++, Minergie und «Near Zero Emission Buildings». Ein unglaublicher, technischer Schub hat die Baubranche erfasst und zu Häusern geführt, die im besten Fall energetisch ziemlich autonom sind.
Diesen spektakulären Erfolgen steht eine Ökobilanz gegenüber, die sich zaghaft verbessert. Wir leben in einer Konsumgesellschaft, die auf Wachstum orientiert ist. Einsparen heisst häufig, dass wir uns an anderen Orten mehr gönnen.
«Vom klugen Gebrauch» wagt die These, dass nachhaltige Lebensweisen nicht Verzicht, sondern Gewinn bedeuten, dass wir gemeinsam Strategien entwickeln können, die zukunftsfähig sind und stellt diese vor – und zur Debatte.
5. November 2016, 13.30 – 16.45 Uhr
Verwaltungszentrum Werd, Werdstrasse 75, Zürich
Der Kühlschrank ist alt, die Stube zu klein, die Fassade bröckelt und die Fundamente werden morsch. Neben Fragen zur Wirtschaftlichkeit, zum Lebensstil und zur sozialen Tragbarkeit stellen sich bei Altbauten auch Fragen zur energetischen Ertüchtigung: Wie viel Isolation ist dick genug? Wann ist der Einbau einer Lüftung sinnvoll? Welche Unterstützungsangebote bestehen? Diesen und ähnlichen Fragen widmet sich die Tagung; sie bietet Orientierungshilfen, damit der Gebäudebestand langfristig gepflegt, umsichtig unterhalten und schlau erneuert werden kann.
In den Referaten werden Potenziale und Risiken der energetischen Erneuerung praxisnah erläutert und mit Beispielen illustriert. Betroffene diskutieren über ihre Erfahrungen und Visionen. Die Tagung soll einen Beitrag dazu leisten, dass kommende Generationen das Erbe des Gebäudebestandes mit gutem Gefühl antreten können.
5. Dezember 2014, 13.30 – 16.30 Uhr
Verwaltungszentrum Werd, Werdstrasse 75, Zürich
«Die Stadt Zürich fördert die Erstellung billiger und gesunder Wohnungen». Als dieser Satz 1907 in die Gemeindeordnung geschrieben wurde, bedrohten Feuchtigkeit, Enge, Lichtmangel, unhygienische Verhältnisse und rauchende Öfen die Gesundheit. Diese Bedrohungen sind einem hochkomplexen, oft nicht messbaren Mix aus Chemikalien, Strahlung, falscher Ernährung und psychischen Problemen gewichen. Der Anspruch, mit möglichst günstigen Neubauten die Lebensqualität zu verbessern, ist den gemeinnützigen Wohnbauträgern geblieben.
Während Gesetze, Normen und Richtwerte Gefahren ausschliessen und Nachhaltigkeitslabel wie Minergie-ECO weitere Leitplanken setzen, bleibt das Thema schwer fassbar und bewertbar, besonders auch dort wo es um die «sozialen Faktoren» wie allgemeines Wohlbefinden, gesellschaftlicher Austausch oder Vereinsamung etc. geht. Die Tagung will Orientierung verschaffen und Wege aufzeigen, wie gesunde, attraktive Wohnungen in lebenswerten Siedlungen geschaffen werden.
22. November 2013, 13.15 – 16.30 Uhr
Verwaltungszentrum Werd, Werdstrasse 75, Zürich
In den letzten Jahren wurden dank ökologischer Gebäudetechnik enorme Fortschritte erzielt. In energetisch guten Neubauten sinkt der externe Betriebsenergiebedarf gegen Null. Die Herausforderungen bilden die grossen Altbestände und die Art, der Lebensstil mit dem wir wohnen, arbeiten und uns bewegen. Hier sind die nötigen Effizienzschritte weder erfolgt, noch am Horizont sichtbar.
Die Fachtagung «Nachhaltig Wohnen» zeigt Beispiele partizipativer Planungs- und Verwaltungsprozesse, neue Formen der gemeinschaftlichen Aneignung des Aussenraums und das urbane Potenzial der Weiterentwicklung von Wohnsiedlungen zu durchmischten Quartieren.
23. November 2012, 13.30 – 16.30 Uhr
Verwaltungszentrum Werd, Werdstrasse 75, Zürich
«Zeigen, was die abstrakte Vision der 2000-Watt-Gesellschaft praktisch bedeutet und wie wir die Herausforderung packen können» – so umriss Peter Schmid, Präsident des SVW Zürich, die Ziele dieses Nachmittags.
«Stadt und Baugenossenschaften sind auf diesem Gebiet Vorreiter» – Was das praktisch heissen kann, zeigten an dieser dicht gepackten Informationstagung konkrete Innovationsprojekte, die exemplarisch aufzeigen, mit welchen Fragen sich die Spitzengruppe im nachhaltigen Bauen aktuell beschäftigt.
Krise, Klimawandel und steigende Energiepreise stellen Architektur und Bauwirtschaft vor neue Fragen. Energieeffizienz und CO2-Reduktion sind Forderungen des Tages: Sie verändern den architektonischen Entwurfsprozess und das Zusammenspiel von Entwurf und Technik. Wie lässt sich die Wertbeständigkeit von Immobilienportfolios vor diesem Hintergrund sichern?
Die Fachtagung widmete sich diesen Fragen mit Vorträgen international anerkannter Referentinnen und Referenten, sowie diversen Workshops.
17. und 18. November 2009, 08.00 – 18.00 Uhr
Swiss Re Centre for Global Dialogue, Gheistrasse 37, Rüschlikon